29.12.2015

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 15.12.2015


27.03.2015

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 17.3.2015


23.12.2014

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 16.12.2014


24.09.2014

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 16.9.2014


25.06.2014

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 17.6.2014


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Comunicato stampa | 27.12.2011

Communiqué 158. Sitzung der DOK

Mitteilung im Anschluss an die Sitzung vom 20.12.2011

An der 158. Sitzung vom 20. Dezember 2011 wurde der neue Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz herzlich willkommen geheissen. Als wichtiges Bindeglied zur Bischofskonferenz und zur Ordinarienkonferenz der französischsprachigen Schweiz (COR) nimmt Dr. Erwin Tanner ohne Stimmrecht an den Sitzungen der DOK teil.

Finanzen und Ernennungen

Als erstes konnte das DOK-Budget 2012 definitiv verabschiedet werden, womit die Finanzierung der pastoralen Aufgaben der DOK für das kommende Jahr sichergestellt ist.

Die Vollversammlung ernannte Frau Petra Leist, Pastoralassistentin der Pfarrei Aesch-Birmensdorf-Uitikon/ZH und Mentorin der LaientheologInnen des Bistums Chur, zum Mitglied des Kuratoriums des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz. Sie nimmt als Fachperson für Pastoral und Bildung in dem 8-köpfige Gremium Einsitz, das damit wieder voll besetzt ist.

Für die „Fachstelle Animation Jugendpastoral“ von Jungwacht und Blauring wurde die Kandidatur von Frau Melanie Laveglia gutgeheissen. Sie wird die 80%-Stelle am 1. April 2012 antreten.

Sexualerziehung liegt in der Verantwortung der Eltern

Die Mitglieder der DOK haben im Juni 2011 beschlossen, auf die geäusserten Vermutungen und Ängste in Bezug auf sexualkundlichen Unterricht an der Schule erst zu reagieren, wenn sie sich bei den verantwortlichen Stellen direkt informieren konnten. Darum fand in der Septembersitzung eine Aussprache mit Herrn Titus Bürgisser vom "Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule" (Luzern) statt und in der Dezembersitzung eine Aussprache mit den Herren Hans Ambühl und Christoph Mylaeus von der Erziehungsdirektorenkonferenz.

Es ist eine berechtigte Sorge, dass Kinder respektvoll in die Geheimnisse des Lebens eingeführt werden. Allerdings wurden viele Menschen in den vergangenen Monaten aufgrund von unsorgfältigem Vorgehen einzelner Lehrpersonen, aber auch aufgrund von Falschinformationen aufgeschreckt. Das Kompetenzzentrum hat im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Grundlagenarbeit geleistet. Hier konnte die DOK sich aus erster Hand informieren und verschiedene, auch schwerwiegende Bedenken anbringen. Diese Arbeiten haben aber nichts mit dem Lehrplan 21 zu tun, da in der Schweiz das Schulwesen in der Hoheit der Kantone liegt. Für den Lehrplan 21, der erst in der Arbeit ist, zeichnet die Erziehungsdirektorenkonferenz verantwortlich. Im Grundsatzpapier dazu heisst es ausdrücklich: "Die Verantwortung für die Sexualerziehung liegt bei den Eltern." Es wird auch in Zukunft kein eigenes Fach "Sexualkunde" geben. Mit dem Lehrplan 21 wird kein sexualkundlicher Unterricht im Kindergarten und in der Unterstufe der Primarschule eingeführt. Im Fachbereich Natur/Mensch/Gesellschaft werden wie bis anhin in den oberen Klassen der Primarschule grundlegende Kenntnisse zur Sexualität und zur gesundheitlichen Prävention vermittelt. Wenn Eltern den Eindruck haben, dass dies im konkreten Fall nicht mit der nötigen Sorgfalt geschieht, sollen sie mit den Lehrpersonen bzw. Schulleitung Kontakt aufnehmen und ihre Anliegen einbringen. Die Begegnungen der Mitglieder der DOK mit den Verantwortlichen im Bildungsbereich bilden eine vernünftige Basis zur Weiterführung des Gesprächs jenseits von öffentlicher Polemik.

Auftreten der Kirche in der Öffentlichkeit

Die DOK-Mitglieder gaben ihre Zustimmung zur Ausarbeitung eines Konzepts für die Werbung für kirchliche Berufe in der Öffentlichkeit. Nach Unterbreitung von Konzept und Finanzierungsvorschlägen soll im Juni 2012 über die Umsetzung des Projekts entschieden werden.

Dank dem Engagement der Kommission für Tourismus-, Freizeit-, und Pilgerseelsorge können sich Gäste aus dem In- und Ausland neu auf der Internetplattform www.religionslandschaften.ch umfassend über die in der Schweiz vertretenen Kirchen und Religionen informieren.

Generalvikar Martin Kopp

Präsident der DOK

Zürich, 23. Dezember 2011