SBK-CES-CVS Conferenza dei vescovi svizzeri | 07.12.2017

Assemblée de la Conférence des évêques suisses (CES) à Engelberg



Giustizia e Pace | 01.12.2017

Commissione nazionale Giustizia e Pace, Servizio dei gesuiti per i rifugiati Svizzera (JRS), Comunità di SantʼEgidio Svizzera



22.11.2017

Réponse des Eglise reconnues de droit public (FEPS-CES-RKZ-CKK) à la procédure de consultation concernant le Projet fiscal 17


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Bischof Vitus Huonder feiert mit den Priestern und den Pilgern die Heilige Messe in der Grotte von Massabielle.

Comunicato stampa | 24.04.2013

Lourdes – eine Tür des Glaubens

117. Lourdeswallfahrt mit Bischof Vitus Huonder

Lourdes – eine Tür des Glaubens: Mit dem diesjährigen Motto brachen 1'805 Frauen, Männer und Kinder auf und öffneten damit zugleich die eigene Pilgertür. Einige taten das per Flugzeug, die 179 Kranken und die vielen freiwilligen Helfer vom Lourdespersonal mit weiteren Reisenden auf zwei Nachtzügen und gut 70 Pilger machten sich mit zwei Cars auf den Weg. Alle hatten das gleiche Ziel – Lourdes.

Zwischen dem 12. und 18. April war der französiche Wallfahrtsort fest in Schweizer Hand. Und dabei war es nicht bloss eine Fahrt in den Südwesten von Frankreich. Nein, alle durften mit Christus aufbrechen, durften mit ihm die Tür öffnen, die Türe des Glaubens und des eigenen Menschseins. Während in der Schweiz nun sechs Monate der Winter herrschte, erwartete die Pilger in Lourdes schönstes, wohltuendes Frühlingswetter.

Begleitet wurde die Wallfahrt in diesem Jahr durch Bischof Vitus Huonder aus Chur. In seinen eindrücklichen Predigten knüpfte der Bischof an das Jahresmotto an und verwies auf das Taschenbuch „Mein Weg zum Glauben“ von Alessandra Borghese. In ihm erfährt der Leser den „Glaubensweg“ dieser Frau. Eine Wegstation ist auch Lourdes. Bis zur Abfassung des Buches besuchte sie sechs Jahre in Folge Lourdes. Sie beschreibt dieses „Städtchen“ unter anderem als Ort, wo die „Trennwand zwischen Gott und Mensch durchsichtig“ wird. Beim internationalen Gottesdienst mit tausenden Menschen  hielt Bischof Vitus in der Piusbasilika eine kurze, eindrückliche Predigt in drei Sprachen und stand der Eucharistiefeier vor.

Pilgerdirektor Pfarrer Urs Steiner aus Zug führte die Pilger mit grossem Engagement durch das anspruchsvolle Wallfahrtsprogramm. Im täglichen Mittelpunkt stand die Eucharistiefeier und die Sakramentsprozession, in welcher Christus speziell verehrt und gewürdigt wird. Beichte und Krankensalbung sind weitere Sakramente, die innerhalb der Gottesdienste gespendet wurden und welche von den Pilgern dankbar empfangen wurden.

Allabendlich hatten die Pilger die Möglichkeit, der Lichterprozession beizuwohnen und auch das Rosenkranzgebet gehörte zum festen Bestandteil im Tagesablauf.  Wer mochte, konnte den Kreuzweg im Freien gehen, andere bevorzugten die Andacht in der Bernadettekirche. Und immer mit dabei die Kranken, denen in Lourdes das grösste Augenmerk gilt. Den Kranken und Behinderten wurde auch die Möglichkeit geboten, in den Bädern in das Lourdeswasser einzutauchen oder das Waschen mit dem Wasser von der Quelle.

Zur Wallfahrt gehörte aber auch das gemütliche Zusammensein im Strassencafé, und ein Ausflug in die nähere Umgebung war ebenso möglich.

Für die grosse Kinderschar auf der diesjährigen Wallfahrt – es waren über 50 – wurde ein spezieller Kindernachmittag gestaltet. Im Speisesaal vom Accueil bastelten sie unter der Mithilfe von Freiwilligen die 14 Kreuzwegstationen. Abt Emmanuel Rutz aus Uznach betrachtete zum Abschluss den Kreuzweg mit den Kindern und segnete jedes Kind mit  Lourdeswasser.

In Lourdes ist SEIN wichtiger als HABEN

Der grosse Einsatz von Bischof Vitus, der offen und herzlich auf die Leute zuging wurde sehr geschätzt. Für die über 20 mitpilgernden Priester gab es immer viel zu tun und ihr Wirken fand Anerkennung und Dank. Mittelpunkt waren, wie immer in Lourdes, die Kranken. Sie wurden von den zahlreichen freiwilligen Ärzten, Pflegern und Helfern rund um die Uhr mit grossem, liebevollem Einsatz umsorgt.

Am Mittwoch traten die ersten Pilger die Heimreise an. Die Busse und Nachtzüge und ein weiterer Flug folgten am Nachmittag. Das Schlusslicht machte am Freitagmorgen Flug Nr. 3. 180 Tage wird nun die Freude nachwirken und dann beginnt die 180-tägige Vorfreude auf die nächste Wallfahrt, die vom 10. bis 16. Mai 2014 durchgeführt wird.

Hans Schorno, Medienverantwortlicher der interdiözesanen Lourdeswallfahrt